StuV DHBW Heilbronn | hochschulenhoch3

„Es gibt hier kaum Möglichkeiten, was zusammen zu machen. Dabei haben die Leute richtig Lust dazu.“

Joshua Rippelmeier und Markus Pesch, Studierendenvertretung DHBW Heilbronn

Was gehört zum Studentenleben? Joshua Rippelmeier von der Studierendenvertretung (StuV) der DHBW Heilbronn überlegt nicht lange. „Mit meinen Kommilitonen Zeit zu verbringen. Der Bildungscampus eignet sich eigentlich von der Lage her gut, um sich auch in der Freizeit mal zu treffen.“ Eigentlich. Warum machen sie es nicht? „Es gibt hier kaum Möglichkeiten, was zusammen zu machen. Dabei haben die Leute hier richtig Lust dazu, gerade in den Sommermonaten“, sagt Markus Pesch. Er ist auch bei der StuV. An anderen Hochschulen und Universitäten gäbe es zum Beispiel regelmäßig gemeinsame Grillabende.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Aus eigener Erfahrung wissen sie, dass das am Bildungscampus schwierig ist. Joshua: „Einmal kamen die StuV-Vertreter aller DHBW-Standorte nach Heilbronn. Für dieses Treffen wollten wir grillen, hatten das auch schon im Vorfeld der Dieter Schwarz-Stiftung kommuniziert. Doch es war kompliziert, bis wir endlich einen Platz bekamen, wo es uns für dieses eine Mal erlaubt wurde.“ Regelmäßige Treffen zu etablieren sei auch deshalb schwierig, weil Dualstudierende nur für drei Monate an die duale Hochschule kommen. Bis das Treffen zum Selbstläufer werde, geht es auch schon wieder zurück in die Unternehmen. „Aber auch schon kleine Sachen, zum Beispiel ein Tischkicker oder ein Billardtisch, würden helfen, dass man sich auch gerne einfach mal so am Campus trifft“, ist sich Markus sicher.

Gute Voraussetzungen

Viel müsse in Heilbronn nicht unternommen werden, um die Stadt attraktiver für Studierende zu machen – viele gute Voraussetzungen gibt es in Joshuas und Markus‘ Augen schon: Die Stadt direkt am Fluss hat ein besonderes Flair, das Freibad ist günstig für Studierende und es gibt nette Biergärten. Was fehlt, sind mehr studentische Kneipen, eine bessere Busanbindung in der Stadt und auf jeden Fall günstigere Wohnungen.