Erster Poetry Slam am Campus Künzelsau | hochschulenhoch3

An Nikolaustag findet erster Poetry Slam am Campus Künzelsau statt

27. November 2018 – Was deutschlandweit ein Erfolgsrezept für spannende Literaturevents ist und vielerorts Hunderte von Besuchern anlockt, kommt nun endlich auch an den Campus Künzelsau. Am 6. Dezember findet der erste Wettkampf der Bühnendichter und Bühnendichterinnen statt. Beginn ist um 20.00 Uhr, Einlass um 19.00 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Es wird um Anmeldung gebeten unter veranstaltungen-kuen@hs-heilbronn.de.

Die Idee dieses Literaturformats ist einfach wie spannend zugleich: Jeder Mensch, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Bis zu neun Poeten und Geschichtenerzähler jeden Alters stehen somit in einem nicht ernst gemeinten Wettstreit um die besten Texte des Abends. Das Publikum kürt den Sieger.

Auf der Bühne ist fast alles erlaubt

Slam-Vortrag ist nicht gleich Slam-Vortrag – die Beiträge sind so verschieden wie die Protagonisten selbst: Beim Slam wird gereimt, gerappt, geflüstert, geschrien. Es gibt alle denkbaren Spielarten, die mit dem gesprochenen Wort machbar sind. Zwischen feinfühliger Lyrik und Prosa-Comedy kann alles passieren, auch improvisieren ist erlaubt. Einzige Regeln: Die Texte müssen selbst verfasst sein, es besteht ein Zeitlimit von sieben Minuten und Hilfsmittel wie Verkleidungen oder Instrumente sind untersagt.

Moderiert wird der Abend von Michael Jakob, dem zweifachen fränkischen Poetry Slam Meister und deutschlandweit bekannten Szene-Star, der seit anderthalb Jahrzehnten erfolgreich Poetry Slams in Ansbach, Bayreuth, Fürth und Nürnberg organisiert. Er wird auch eigene Beiträge aus seiner fünfzehnjährigen Slam-Karriere zum Besten geben.

Fünf bekannte Profi-Slammer und Slammerinnen der deutschsprachigen Szene machen bei der Premiere schon mit: Marvin Weinstein aus Berlin, Thüringen-Meister Skog Ogvann aus Leipzig. Der amtierende fränkische Meister Steven aus Erlangen, Nürnberg-Stadtmeisterin Barbara Gerlach und Nürnbergs U20-Stadtmeisterin Dorothee Röder (mittlerweile Oberasbach).

 

Text: Hochschule Heilbronn, Foto: Valentin Olpp