Käthchen Jasmin Heyd - verliebt in Heilbronn | hochschulenhoch3

Käthchen Jasmin Heyd - verliebt in Heilbronn

Jasmin Heyd ist taff, selbstbewusst und verliebt in ihre Heimatstadt Heilbronn. Die Rolle des neuen Käthchens ist ihr wie auf den Leib geschneidert. Jetzt, wo sie frisch im Amt ist, wird ihr Terminkalender und der ihrer drei  Vertreterinnen in den nächsten zwei Jahren voll sein. Speziell im Buga-Jahr 2019. Doch genau das wollen sie. „Wir haben große Lust auf all die anstehenden Aufgaben und wollen uns aktiv einbringen“

"Buga macht Heilbronn als Studienstandort attraktiv"

Heilbronn ist nicht nur ihre Heimatstadt, die DHBW-Studentin hat sich bewusst für Heilbronn als Studienort entschieden. „Hier passiert zurzeit sehr viel: Die Buga nächstes Jahr, dann kommt im Sommer auch noch die TU München. Gerade diese Zeit als Käthchen mit zu begleiten, ist ganz toll“, schwärmt die 20-Jährige. Sie ist sich sicher, dass die Bundesgartenschau das Image der Stadt aufpolieren und sie für Studierende attraktiver machen wird. „Vom Bildungscampus aus sind es nur fünf Gehminuten, schon ist man im Grünen. Ideal, wenn man sich mal für eine Stunde aus dem Hochschulstress ausklinken möchte.“

Noch viel Luft nach oben

Auch wenn die Studienbedingungen am Bildungscampus kaum besser sein können – Jasmin sieht für Studierende in Heilbronn noch Verbesserungspotenzial: Der Nahverkehr sollte studentenfreundlicher sein, es muss mehr und günstigere Studentenwohnungen geben, die Kneipen sollten abends länger geöffnet haben. Insgesamt mangele es in der Stadt an Angeboten für junge Erwachsene. „Der Weg zur Studentenstadt ist ein langer Prozess, bei dem noch mehr Druck dahinter sein muss.“ Dennoch: Ihre Verbundenheit zur Stadt sitzt tief: „Ich könnte es mir an keinem anderen Ort vorstellen.“

 

Text: Sarah Arweiler, Fotos: Heilbronner Stimme