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Auf dem Weg nach oben

13. November 2017 – „Sie werden noch Großes erreichen,“ ist sich Professor Reinhold Würth  sicher. Bei der Graduierungsfeier gratuliert der Unternehmer den zehn MBA-Absolventen der Akademie Würth Business School. Feierlich, in Talar und Hut, treten sie vor ihre Familien und Dozenten in Gaisbach. Der für US-Feiern typische Hutwurf darf auch nicht fehlen.

Es sei nicht ohne, in fast 14 Monaten ein berufsbegleitendes Master-Studium zu absolvieren, so der Unternehmer. „Damit haben Sie bewiesen, dass Sie der Doppelbelastung standhalten.“ Die Akademie Würth Business School bietet den Master of Business Administration (MBA) in Kooperation mit der Universität von Louisville in den USA. Insgesamt zehn Wochen verbringen die Studierenden in den Vereinigten Staaten, der US-amerikanische Masterabschluss ist das i-Tüpfelchen. Todd A. Mooradian, Dekan an der Universität von Louisville, ist für die Feierlichkeiten aus den USA angereist. Er überreicht den Absolventen ihre Urkunden.

Wie eine Achterbahn

Christian Gietl und Matthias Kunz sprechen stellvertretend für ihre Kommilitonen bei der Graduierungsfeier. Für sie seien die vergangenen 14 Monate wie eine Achterbahn gewesen: Es gehe gleich nach dem Start rasant los, auf das erste beschwingende Hoch folge ein Tief, aus dem es dank gegenseitiger Motivation wieder rasant nach oben gehe. Beide betonen: „Die Herausforderungen waren groß, aber wir würden alles wieder so machen. Jetzt wissen wir, was wir alles erreichen können.“

Teamarbeit als Erfolgsfaktor

Beim Festessen blickt Absolvent Marcel Hopf zufrieden und überglücklich auf seine Masterurkunde. „Ich habe mich für das Studium entschieden, weil es berufsbegleitend und international ausgerichtet ist“, erklärt er. „Ich dachte: Wenn ich es jetzt nicht mache, dann gar nicht mehr.“ Gutes Zeitmanagement spiele eine wesentliche Rolle, um Beruf und Studium unter einen Hut zu bekommen. Und eine funktionierende Teamarbeit, ohne die es nicht zu schaffen sei. „Bei uns hatte sich früh gezeigt, wer mit wem gut arbeiten kann. Wir sind alle an den Herausforderungen gewachsen.“

 

Text: Sarah Arweiler, Fotos: Akademie Würth Business School/Sarah Arweiler