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Tipps für den Lernerfolg

7. Dezember 2017 – Jeder kennt es. Vier Hausarbeiten, eine Klausur, eine Präsentation – und alles in den nächsten Wochen. Statt mit einem dieser Dinge anzufangen, macht man lieber nichts davon. Doch wie schaffe ich es aus dem Bett und an den Schreibtisch? Wie bekomm ich es hin, dass ich tatsächlich anfange das zu machen, was ich muss? Bei den anderen geht es doch auch.

Motivation: wichtig, aber flüchtig

Mit der Motivation es so eine Sache. Du fühlst dich gut, bist in einer positiven Grundstimmung und voll motiviert, um sofort loszulegen. Oder Du hast eine gute Note bekommen und willst jetzt ein Musterstudent werden. Aber Motivation bleibt nicht lange. Sie verfliegt mit der Zeit. Schon ein paar Tage später ist Dir die neue Netflix-Serie wieder wichtiger als der lästige Lernkram. Da hilft nur eines: Disziplin.

So kann es gelingen

Es wird Dir wahrscheinlich niemals Spaß machen, zu lernen. Viele schieben es bis kurz vor den Abgabe- oder Klausurtermin hin. Wenn der Druck entsprechend hoch ist, kommt die Motivation wie von selbst. Ob das der richtige Weg ist? Vielleicht klappt es mit diesen Tipps besser.

 

1. Habe ein Langzeit-Ziel

Warum studierst Du? Warum dieses Fach? Warum hängst Du dich so rein? Wenn Du ein Ziel hast, ein klares Bild, auf das Du hinarbeiten kannst, fällt es leichter. Man denke an den Traumjob, die Eltern, die man stolz machen will oder die Klamotten, die man sich mit einem guten Gehalt kaufen kann.

 

2. Kleine Schritte führen auch zum Ziel

Kaum jemand setzt sich hin und lernt sechs Stunden durch, bis er das Thema komplett versteht (Wenn Du das machst, brauchst Du diesen Artikel nicht). Stell Dir einen Timer auf 5 Minuten und fange an. Wenn Du fünf Minuten dran bist, stehen die Chancen gut, dass Du weitermachst. Und selbst wenn nicht – jetzt weißt Du mehr als 5 Minuten zuvor.

 

3. Pausen helfen - die Pomodoro-Technik

Es wäre utopisch zu denken, dass Du um 13 Uhr mit lernen anfängst und es bis zum Nachmittag komplett durchziehst. Nach spätestens einer Stunde verlierst man häufig den Fokus, lässt sich ablenken. Dann bleibt nicht mehr viel hängen.

Um das zu verhindern, eignet sich die Pomodoro-Technik. Man nimmt sich vor, 25 Minuten zu arbeiten und macht dann eine fünf-minütige Pause. So kannst Du während der Pause Deinen Kaffee auffüllen, auf Toilette gehen und Dich motivieren, die nächsten 20 Minuten durchzuziehen – die Pause ist in Sicht. Für die Pomodoro-Technik gibt es einige Apps. Sie sperren Dein Handy bis zur nächsten Pause.

 

4. Routine

Hier wird’s lustig. Tu doch einfach mal so, als wäre lernen wie eine Pflichtvorlesung. Oder Dein Job. Du trägst Dir ein, wann, wo und wie lange Du lernst und ziehst es durch.

Angenommen, Du lernst ab jetzt jeden Montag von 16 Uhr bis 19 Uhr. Wenn Du das wirklich jeden Montag machst, denkst Du irgendwann nicht mehr darüber nach. Du machst es einfach. Weil Du Dich selbst zu einer Routine – Achtung – diszipliniert hast.

Das sind alles nur Tipps. Am wichtigsten ist, anzufangen. Ein Stein, der angestupst wurde, rollt erst mal weiter.

 

Text: Leon Merkert, Foto: Adobe Stock