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Zum Studieren ins Ausland

Ein Auslandsaufenthalt, ob für das Studium obligatorisch oder nicht, ist eine bereichernde Erfahrung für den Lebenslauf und für die Persönlichkeit. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, die zum Auslandsstudium führen.

 

Teilnahme an einem Austauschprogramm der eigenen Hochschule 

Dieser Weg ist der einfachere, da die Verfahren mit den Partnerhochschulen eingespielt sind. Der Studierende gibt beim akademischen Auslandsamt oder International Office die Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Nachweisen über Sprachkenntnisse und Zeugnissen ab. Die Plätze werden dann in Absprache mit der Fakultät zugewiesen. Die Chancen, keine Studiengebühren zu zahlen, sind hoch, hängen aber immer von der Partnerhochschule ab. Innerhalb Europas fallen dank Erasmus Studiengebühren ganz weg.

Organisation in Eigenregie

Hier ist viel Eigeninitiative gefragt. Zuerst sollte man sich im Internet über das Bewerbungsprozedere der Wunschhochschule schlau machen. Daraus ergibt sich dann das weitere Vorgehen. Hierbei ist es wichtig, in enger Abstimmung mit der eigenen Fakultät zu stehen, gerade was die Anerkennung der Studienleistungen im Ausland angehen. Einen Knackpunkt gibt es allerdings: An den Hochschulen im Ausland fallen teilweise horrende Studiengebühren an, je nach dem, wohin man geht. Das sollte bei der Finanzierung unbedingt mit eingeplant werden.

Tipps zum Weiterlesen: Tipps Gudrun Heller, Leiterin des International Office an der Hochschule Heilbronn und wie man sich Schritt für Schritt seinen Weg ist Ausland organisiert. 

Egal für welchen Weg man sich entscheidet, eine frühzeitige Organisation des Auslandsstudiums ist entscheidend. Als Faustregel gilt: eineinhalb Jahre Vorbereitungszeit. Hat man die Zusage der Partnerhochschule in der Tasche, werden gleich die Unterlagen zur Organisation vor Ort mitgeschickt. Wer ins außereuropäische Ausland möchte, kümmert sich bei der jeweiligen Botschaft um ein Visum. Sie gibt auch Auskunft darüber, welche medizinischen Vorbereitungen zu treffen sind. Außerhalb Europas empfehlen sich eine Kranken- und Unfallversicherung sowie eine Haftpflichtversicherung.

Finanzierung

Abhängig vom Zielland sind zusätzliche finanzielle Mittel notwendig, um Miete, Lebenshaltungskosten oder Ausflüge bezahlen zu können. Doch davon sollte man sich keinesfalls abschrecken lassen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit der Traum vom Studium im Ausland nicht am Geld scheitert.

  • Das Erasmus-Stipendium ist wohl die bekannteste Förderung für Auslandsaufenthalte in Europa. Bei einem Austausch an einer Erasmus+ Partnerhochschule kann sogar die Studiengebühr erlassen werden. Weitere Informationen zum Erasmus+ an der Hochschule Heilbronn oder direkt zu Erasmus+ 
  • Das Leonardo da Vinci Mobilitätsprogramm ist sozusagen die Praktikums-Komponente zur Erasmus-Förderung. Betriebspraktika bis zu 6 Monaten in verschiedenen europäischen Ländern können unterstützt werden. Viele weitere Förderungen, wie z.B. Sprachkurse, lassen sich darüber finanzieren. Weitere Inforamtionen zum Leonardo da Vinci Mobilitätsprogramm
  •  Für Auslandsaufenthalte außerhalb des Erasmus+ Programms greift das PROMOS Stipendium. Sowohl Studien- als auch Praxissemester werden hierbei durch finanzielle Mittel des Deuten Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) unterstützt. Doch auch der DAAD selbst hat noch unzählige weitere Stipendien anzubieten. Weitere Informationen zu Promos oder zum DAAD
  • Auch wer kein BAföG bekommt, kann sich für das anstehende Studien- oder Praxissemester außerhalb Deutschlands für Auslands-BAföG bewerben. Oftmals sind hier die Chancen, gefördert zu werden, höher als im Inland. Weitere Infomationen zum AuslandsBAföG
  • Sie zieht es noch weiter weg? Vielleicht sogar in die USA? Dann schauen Sie sich auf den Seiten der Fulbright-Stipendien für die USA um! Weitere Informationen zu Fulbright Jahresstipendium oder Reisestipendium
  •  Das Würth-Stipendium richtet sich speziell an Studierende des Campus Künzelsau (Reinhold-Würth-Hochschule) und fördert sowohl Praktika, als auch Studiensemester im Ausland. Weitere Informationen zum Würth-Stipendium