Mathias Jooss | hochschulenhoch3

Alumni berichten von ihrer Karriere

Mathias Jooss hat an der Hochschule Heilbronn am Campus in Künzelsau Betriebswirtschaft und Kultur-, Sport- und Freizeitmanagement studiert. Heute ist er Head of Marketing von Gonso Bike und Active GmbH.

Bis er dort ankam, wo er heute ist, hat Mathias Jooss einige Stationen in seinem beruflichen Leben absolviert. Heute ist er Leiter der Marketingabteilung von Gonso Bike und Active. Das Traditionsunternehmen auf der Schwäbischen Alb produiziert funktionale Sportbekleidung für den Radsport. Gonso ist Teil der Maier Sports Gruppe. "Wir sind bekannt für unsere Radler-Hosen",  berichtet Jooss den rund 20 interessierten Studenten.

Der Weg ins Marketing

Dass Jooss einmal in diese Richtung beruflich gehen wird, sei nicht von Anfang an klar gewesen. "Vor meinem Studium an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau habe ich einer Pädagogischen Hochschule auf Lehramt studiert", berichtet er. Dennoch sei sein Hauptfach bereits damals Betriebswirtschaft gewesen. Der Schritt zum BWL-Studium an der Hochschule Heilbronn (HHN) lag somit im Master nicht fern. Vor fünf Jahren absolvierte er den Master erfolgreich. Mehrere Praktika bei renommierten Unternehmen zeichneten während der Studienzeit dann Jooss den Weg ins Marketing. 

Er gründete nach dem Studium in Künzelsau erst einmal eine eigene Marketing-Agentur. Heute ist das schwäbische Unternehmen Gonso seine Wirkungsttätte. "Sponsoring, Events, Messen, Online-Marketing sowie Social Media, alle diese Bereiche zählen zu meiner Arbeit", zählt Jooss auf. 360-Grad-Kommunikation spiele eine wesentliche Rolle, um für ein Unternehmen strategisch zu werben. Aber auch Nachhaltigkeit sowie gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen seien wichtige Themen im Unternehmens-Marketing. "Zum Beispiel sind unsere Produktionsstätten in China und in der Türkei zertifiziert."

Sprachkurse und Grafikseminare

Jooss rät den Studenten während seines Vortrags: "Sammelt Informationen über den Markt und macht Sprachkurse oder Grafikseminare, das wird euch in Zukunft im Beruf sehr helfen." Leicht sei es aber nicht, eine Stelle bei einem Sportartikelhersteller zu ergattern - ob in Großunternehmen oder mittelständischen Firmen. "Die Bewerberzahl auf die Stellen ist groß." Dennoch: "Ich kenne keinen aus meinem Jahrgang, der keinen Job gefunden hat." Jooss' Arbeitgeber zählt zu den Mittelständlern: "Die Bezahlung ist geringer als zum Beispiel in großen Unternehmen in der Automobilbranche. Wenn ihr aber den Beruf gerne macht, ist das kein Problem", sagt Jooss. In seinem Fall treffe dies absolut zu - in seinem Vortrag vor den Studenten in Künzelsau wirbt er zumindest mit viel Enthusiasmus für die Branche.

 

Text: Katharina Freundorfer