Ein Leben ausserhalb der Komfortzone | hochschulenhoch3

Ein Leben außerhalb der Komfortzone

21. November 2017 – Yuliya Dergunova ist eine der wenigen Studierenden mit ausländischem Pass an der DHBW Heilbronn und eine Ausnahme-Studentin. Die junge Frau studiert Dienstleistungsmanagement mit Vertiefung Medien und Kommunikation. Neben ihrem Studienalltag engagierte sie sich für ältere Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung. An jeder deutschen Hochschule vergibt der Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Auszeichnung an einen ausländischen Studierenden. Damit werden akademischen Leistungen und das gesellschaftliche Engagement ausgezeichnet. Wir haben Yuliya Dergunova gefragt, was sie neben Studium und Arbeit unternimmt.

DAAD-Stipendiaten werden für ihr gesellschaftliches Engagement gefördert. Wie engagieren Sie sich?

Yuliya Dergunova: Ich betreue ältere, körperlich beeinträchtigte und demenzkranke Menschen und unterstützte sie im Haushalt. Dadurch bekomme ich Einblicke in viele kritische Lebensbereiche. Diese Erfahrung hat mir deutlich gemacht, wie wichtig das freiwillige Engagement für Hilfebedürftige ist, auch für die eigene Entwicklung.

Bleibt Ihnen neben dem Studium noch Zeit für Hobbys?

Yuliya Dergunova: Ich denke es ist wichtig, sich ganz bewusst die Zeit für seine Hobbys zu nehmen. Nur so gelingt ein gesunder Ausgleich, der Kraft und Motivation für ein erfolgreiches und glückliches Leben gibt. Bei mir ist es ganz eindeutig das Verreisen, Handwerkeln, Wandern und neue Sprachen erlernen.

Welche Pläne haben Sie für Ihre berufliche Zukunft?

Yuliya Dergunova: Seit Oktober bin ich bei meinem Dualen Partner, der DATEV eG, fest angestellt. Ab März 2018 möchte ich gerne nebenberuflich ein Masterstudium absolvieren. Mein Ziel ist es, mein Wissen in Betriebswirtschafslehre zu vertiefen und nochmal ins Ausland zu gehen.

 

Text und Foto: DHBW Heilbronn