Graduierungsfeier bei Akademie Würth Business School | hochschulenhoch3

Nun liegt es an ihnen

2. November 2015 - Eine "typisch amerikanische Feier" versprach Professor Harald Unkelbach den 25 Absolventen des Master of Business Adminsitration (MBA) der Akademie Würth. Unkelbach leitet seit 1990 die Akademie Würth und ist sichtlich stolz auf den 13. Master-Jahrgang. In fast 14 Monaten ein berufsbegleitendes Master-Studium zu absolvieren, sei laut Akademie-Leiter nicht ohne. Feierlich, im Talar mit Hut bestückt, traten die Absolventen vor ihre Familien und Dozenten im Alma-Würth-Saal im Würth-Museum in Künzelsau. Der für US-Feiern typische Hutwurf durfte dabei selbstverständlich auch nicht fehlen.

Interkultureller Austausch

Amerikanisch sollte die Feier deshalb sein, da die MBA-Absolventen ihren Abschluss offiziell vom Kooperationspartner der Akademie Würth, der Universität von Louisville, erhielten. "Das Studium ist mit zehn Wochen Auslandsaufenthalt in den USA international ausgerichtet. Während dieser Zeit haben Sie viele interkulturelle Erfahrungen und Austausch erlebt", erzählte Unkelbach. 

Laut Norbert Heckmann, Sprecher der Würth-Geschäftsleitung, sei der Abschluss erst ein Meilenstein im Leben der jungen Arbeitnehmer: "Nutzen Sie nun ihre Fähigkeiten, um neue Ziele im Beruf zu erreichen. Nun liegt es an Ihnen", sagte Heckmann. Dass sich die 25 Absolventen auf Zeitmanagement und Management an sich verstünden, haben sie im Studium bewiesen. Weitere Projekte seien nun die Herausforderung.

Wie ein Boxkampf

Christian Glaser sprach stellvertretend für seine Kommilitonen an der Graduierungsfeier. Für ihn kommt das Studium einem Boxkampf gleich. "Der berühmteste Einwohner von Louisville war Muhammad Ali. Wir haben uns ebenfalls in Louisville wie auf einen Boxkampf vorbereitet. Der MBA war allerdings weniger gewalttätig", sagte er und bringt den Saal damit zum Lachen.

Manch einer der Studenten habe laut Glaser in den ersten Semestern aufpassen müssen, um nicht "ausgeknockt" zu werden. Die Profs seien gute Sparring-Partner gewesen, um sich auf den Abschluss vorzubereiten. "Nun sind wir aber mit allem wichtigen Handwerkszeug gut ausgestattet."

Ein Leben lang neugierig

Und auch der eigens aus den USA angereiste Dekan der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Louisville attestiert den Absolventen einen hervorragenden Abschluss. Die Fakultät sei nicht nur im Bundesstaat Kentucky führend, sie zähle auch weltweit in Rankings zu den besten im Fachbereich. "Machen Sie nicht nur für sich die Welt besser, machen Sie die Welt für Andere besser", gibt er als Rat mit. Nur so könne die Gesellschaft zum Guten verändert werden. Und: "Hören Sie nie auf, Student zu sein. Bleiben Sie ihr Leben lang neugierig." 

Text und Fotos: Katharina Freundorfer