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Am Ziel angekommen

13. Oktober 2016 – Sie haben es geschafft. 18 MBA-Absolventen der Akademie Würth Business School marschieren stolz, in Talar und mit Hut, in den Alma-Würth-Saal. Es ist ihre Graduierungsfeier. Bald werden sie ihre Zeugnisse erhalten. Sie haben in fast 14 Monaten den berufsbegleitenden Master of Business Administration absolviert. Die Akademie Würth Business School bietet den Studiengang in Kooperation mit der Universität von Louisville in den USA an.

Professor Reinhold Würth spricht in seiner Rede persönliche Worte zu den Absolventen: „Ich habe in meinem Berufsleben oft unter hohem Druck Leistung bringen müssen und auch viele Prüfungen gemeistert. Ich weiß, wie erleichtert Sie heute Abend sind, dass Sie das geschafft haben.“

Charles Moyer, Professor an der Universität von Louisville und Studiengangsleiter, ist für die Feierlichkeiten aus den USA angereist. Er überreicht den Absolventen ihre Urkunden mit US-amerikanischem Masterabschluss. Hochschulenhoch3 sprach mit zwei von ihnen.

 

 

Sich ins Studium kämpfen

Arie den Boer ist Chemiker. Als Mitarbeiter bei Chemofast werden dem 32-Jährigen zunehmend Führungsaufgaben übertragen. Um die neuen Herausforderungen zu meistern, ist das MBA-Studium in seinen Augen genau das Richtige. Doch aller Anfang ist schwer. Boer erinnert sich: „Als es los ging, musste ich mich regelrecht ins Studium rein kämpfen. Ich dachte nur ‚Was habe ich mir da angetan?‘ Dank meiner Kommilitonen kam ich in einen Flow und es lief.“ Für gemeinsame Stunden mit seiner Freundin blieb kaum Zeit, jede freie Minute musste er für das Studium ackern. „Es war wichtig, dass sie dafür Verständnis hatte. Im Leben bekommt man nichts geschenkt.“ Jetzt, wo alles geschafft ist und den Boer sein Zeugnis in der Hand hält, bleibt nicht viel Zeit zum Durchatmen: Im Büro seien Berge von Arbeit liegen geblieben, die auf ihn warten.  

Fit für die Selbstständigkeit

Für Klaus Maurer, 30, ist es schon der zweite Masterabschluss. Der Elektroingenieur hat seinen ersten Mastertitel in Schweden absolviert. Warum noch den MBA? „Ich wollte mir neben meinem technischen Fachwissen vor allem wirtschaftliches Know-how aneignen.“ Maurer liebäugelt damit, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. „Dazu brauche ich Kenntnisse im Management.“ Doch er nehme aus der intensiven Studienzeit noch mehr mit: Die eigene Horizonterweiterung und viele wertvolle Kontakte.

 

Text: Sarah Arweiler, Foto: Sarah Arweiler/Akademie Würth Business School