Auf und davon – Reisen mit wenig Budget

Dich packt das Fernweh und du möchtest weg

28. Februar 2017 – Viele Studierende nutzen die Semesterferien, um so viel wie möglich zu reisen. Wann wirst du später wieder so viele Wochen am Stücke dafür Zeit haben? Einziger Knackpunkt: Die Reisekasse gibt nicht viel her. Hier einige Tipps, wie du dir trotz wenig Budget eine spannende Reise organisieren kannst.

Frühzeitig buchen

Ob Bus, Bahn oder Fernflüge: Das frühzeitige Buchen lohnt sich. Gerade zu Beginn des neuen Jahres überschlagen sich die Schnäppchenangebote. Ob ein Trip in die Sahara-Wüste oder ein Strandurlaub in Side – fast alles ist möglich.

Spontan reisen

Sollte am Ende des Monats mehr im Geldbeutel sein als sonst und du willst spontan verreisen, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder ein Last-Minute-Ticket oder eine Überraschungsreise mit Blind-Booking. Bei Last-Minute ist Vorsicht geboten: Nicht immer sind die vermeintlichen Schnäppchen tatsächlich günstig. Beim Blind-Booking kann man für schlappe 60 Euro in die zentralen Hauptstädte Europas fliegen. Fluggesellschaften wie Eurowings oder Lufthansa bieten dir für wenig Geld abwechslungsreiche Reisen: Per Klick kannst du zwischen verschiedenen Reisethemen wie Sightseeing, Metropolen, Natur- oder Partyurlaub auswählen und dir deinen Überraschungsurlaub buchen.    

Unterkunft

Gerade für Studierende gibt es zahlreiche Möglichkeiten, überall auf der Welt einen günstigen Schlafplatz zu finden.

Eine der bekanntesten Websites ist Airbnb. Drei Freunde gründeten 2008 die Online-Plattform, die als Marktplatz für Buchung und Vermietung von Unterkünften dient. Über zwei Millionen Wohnungsanbieter aus über 190 verschiedenen Ländern bieten ein Privatzimmer an – eine tolle Alternative zu teuren Hotels.

Eine weitere Möglichkeit bietet das Gastfreundschaftsnetzwerk CouchSurfing. Es verbindeet über zehn Millionen Usern auf der ganzen Welt. Einheimische Gastgeber bieten für Reisende hier kostenlose Unterkünfte an. Anders wie bei Airbnb ist es nicht nur kostenlos, sondern du kommst direkt mit den Menschen vor Ort in Kontakt.

Wenn man auf die schnelle eine Bleibe braucht, ist die App Hostelworld das Richtige. Gerade wenn du per Blind-Booking eine Reise planst, kannst du über die App schnell eine Unterkunft finden. Per Hostel zu reisen hat einige Vorteile: Zum einen lernst du Reisende aus den unterschiedlichsten Ländern kennen, zum anderen kannst du die Kultur und die Menschen deines Reiselandes entdecken.

Urlaubsjäger

Für Pauschalreisen mit Flug, Anreise und Unterkunft sind die Anbieter „Urlaubspiraten“, „Urlaubsguru“ oder beispielsweise KAYAK ideal. Ob ein Kurztrip in die Bazaren Istanbuls ist oder eine Rucksacktour in die Landschaft Irlands – über diese Portale kannst du für Wochenenden günstige Flüge mit Unterkünften finden. In den Semesterferien kommst du für weniger als 100 Euro nach Venedig, die Partymeile in Loret de Mar oder in die Stadt der 1001 Nächte Marrakesch.

Und nun, wohin?

Mit dem internationalen Studentenausweis (International Student Identity Card, kurz ISIC) kannst du sowohl auf Reisen als auch im Kulturprogramm deiner Heimatstadt Vergünstigungen bekommen. >Mit der ISIC erhältst Du Vergünstigungen auf Flüge, Verkehrsmittel, Freizeitangebote und vieles mehr.

Spontane Reisen stecken voller Abenteuer. Wenn dich jetzt das Fernweh packt gibt es nur eines: Raus und die Welt entdecken – auch mit wenig Budget.

 

Text: Murtaza Sayan, Foto: Yevgeny Yepanchintsev, Fotolia