Heilbronner Winterdorf hat wieder geöffnet | hochschulenhoch3

Die Partyalm hat wieder geöffnet

6. November 2017 – Samstagabend 20 Uhr: Mit den ersten Klängen des Zillertaler Hochzeitsmarsches brandet Jubel in der gut gefüllten Neckaralm auf. DJ Martin König braucht keine drei Minuten, bis die ersten Gäste auf den Tischen tanzen – und dafür eine Gratisrunde Elchpipi bekommen. Den gelblichen Bratapfellikör stellt Andreas Lobmüller aus Talheim exklusiv für das Heilbronner Winterdorf her.

Winterdorf - heiß geliebt

Die Stimmung am Eröffnungswochenende auf dem Gelände des Foodcourt-Biergartens könnte kaum besser sein. In seiner sechsten Auflage ist das Heilbronner Winterdorf längst ein Selbstläufer – auch wenn Martin König vom Organisationsteam betont, dass nichts von selbst läuft, sondern man immer an einer Verbesserung des Konzepts arbeiten müsse. „Die Erwartungshaltung der Besucher ist groß“, sagt er.

Dafür hat das umtriebige Team um Martin König, Thomas Aurich, Stephan Nagel, Hanne und Uschi Schröter und Nelly Roth in den vergangenen fünf Jahren selbst gesorgt. Das Winterdorf funktioniert bestens und hat sich eine treue Fangemeinde erarbeitet, die immer weiter anwächst. „Es kommen Gäste aus Stuttgart, Karlsruhe, Würzburg und Hamburg zu uns“, berichtet Uschi Schröter. „Sogar aus Österreich kommen schon Besucher, weil sie unser Winterdorf so authentisch finden“, ergänzt König.

Bewährtes Erfolgsrezept

Das Erfolgsrezept des Winterdorfs ist simpel: Auf dem mit viel Liebe zum Detail geschmückten Dorfplatz mit Rindenmulch und Lagerfeuer kommt gemütliche Vorweihnachtsstimmung auf. In den drei urigen Hütten wird gefeiert, was das Zeug hält. „Die DJs spielen zu 80 Prozent deutsche Musik“, sagt Uschi Schröter. Voll im Trend liegen Schlager, Hüttenmusik und Mallorca-Hits. Das bunt gemischte Publikum – von 18 bis 68 Jahren ist alles vertreten – will einfach eine gute Zeit verbringen. Stress oder Randale habe es bisher so gut wie gar nicht gegeben.

Um 0 Uhr ist Schluss. Dazu tragen nicht nur die Security-Mitarbeiter bei, sondern auch eine rigorose Sperrstunde. Wenn kurz vor Mitternacht das neue Winterdorf-Lied erklingt, wissen die Gäste, dass gleich Feierabend ist. „Wir hören auf, wenn es am schönsten ist. Denn nach 12 Uhr passiert nichts Gutes“, erläutert Uschi Schröter.

Bis zum 20. Januar hat das Winterdorf an der Badstraße geöffnet, die meisten Tische sind längst reserviert. Der Montag und der Dienstag ist Firmen vorbehalten, ansonsten geht es ab 17 Uhr (Sonntags ab 14 Uhr) los. „Mittwochs ist es gemütlich, donnerstags gibt es Party light, freitags ist es voll und samstags abartig“, sagt Schröter. Und sonntags kommen Familien mit Kindern, um im Winterdorf Stockbrot zu backen.

 

Text: Jürgen Paul, Foto: Ralf Seidel